Rolex: Das sind die spektakulären Neuheiten 2021 im Überblick

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Für Rolex gleicht es fast schon einer Revolution: Auf der digitalen Messe Watches and Wonders präsentierte die Schweizer Traditionsmarke ihre neuen Uhren für 2021 – und für ein Haus wie Rolex, das normalerweise nur äußerst behutsam seine Modelle überarbeitet, waren einige spektakuläre Neuheiten dabei. (Lesen Sie hier: Das sind die wichtigsten Tudor-Neuheiten für 2021). Der Überblick der wichtigsten Releases:

Rolex Explorer

Rolex Explorer.

Die neue Rolex Explorer wird mit 36 Millimetern Durchmessern wieder etwas kleiner – und entspricht damit der Größe des Originalmodells von 1953. Auffälligstes Merkmal: Die Uhr kommt nun in Bicolor mit Edelstahl und Rolesor-Gelb (einem Mix aus Edelstahl Oystersteel und 18 Karat Gelbgold). In ihr tickt das Kaliber 3230, das Zifferblatt ist schwarz lackiert. Dank der neuen Chromalight-Anzeige soll die Uhr laut Rolex besonders lange leuchten. Preis: 10.100 Euro.

Der Uhren-Guide von GQ

Die neuesten Modelle, die besten Uhren der Stars und alles von Kauf-Tipps bis zur Pflege Ihrer Uhr finden Sie hier.

Rolex Explorer II

Rolex Explorer II.

Die Rolex Explorer II wurde dagegen etwas behutsamer überarbeitet. Die Uhr gibt es in zwei Ausführungen: einmal mit weißem, einmal mit schwarzem Zifferblatt. Gehäuse und Armband wurden leicht modernisiert und optimiert, außerdem wird hier ebenfalls die neue Chromalight-Anzeige verwendet. Zum Einsatz kommt das Kaliber 3285 mit einer Gangreserve von 70 Stunden. Das Armband besitzt eine Oysterlock-Sicherheitsfaltschließe, Durchmesser der Uhr: 42 mm. Der Preis: 7.950 Euro.

Rolex Cosmograph Daytona

Die Rolex Cosmograph Daytona.

Die Daytona ist schon seit einigen Jahren das Hype-Piece von Rolex. Und das dürfte sich mit dem neuen Modell nicht so schnell ändern. Es gibt drei neue Ausführungen – in Weißgold, Gelbgold und Everose-Gold. Das hier gezeigte Weißgold-Modell kommt an einem Oysterflex-Band, die anderen beiden am Oysterband. Alle drei gemeinsam haben das Zifferblatt aus Metall­meteorit-Zifferblatt – ein laut Rolex “seltenes natürliches Material aus dem Weltall”, dazu kommen drei kontrastierende Subdials.

Das schreibt Rolex dazu: “Während ihres inter­planetaren Flugs kühlen die Bruchstücke dieses extra­terrestrischen – im Wesentlichen aus Eisen und Nickel bestehenden – natürlichen Materials nur um einige Grad Celsius in einer Million Jahren ab, was die Entstehung von einzigartigen Kristall­strukturen bewirkt, die in ihrer Besonder­heit auf der Erde nicht reproduziert werden können. Der seltene und schwer zu bearbeitende Metall­meteorit wird in dünne Scheiben geschnitten, bevor er nach einer chemischen Behand­lung die ganze Schönheit seiner inneren Struktur preisgibt, die an ineinander­greifende Splitter erinnert.”

So wird jede Daytona zu einem Unikat. In der Weißgold-Variante ist die Lünette aus schwarzer Keramik gefertigt, in den beiden andere Ausführungen ist sie aus Metall. Das Kaliber: 4130. Der Preis: 31.850 Euro in Weißgold, in Gelbgold 38.800 Euro und in Rosegold 40.900 Euro. (Lesen Sie hier: Die besten Rolex-Alternativen von Tudor)

Rolex Datejust 36

Rolex Datejust 36.

Die Datejust-Modelle in 36 Millimeter kommen wie die Daytona ebenfalls mit markant überarbeiteten Zifferblättern. Am auffälligsten: das hier gezeigte, grüne Palmenmuster. Dazu gibt es das sogenannte “Riffelmuster”, das die charakteristische, geriffelte Rolex-Lünette auf dem Zifferblatt aufgreift. In den Uhren tickt das Kaliber 3235. Die Uhren kommen am Oyster- oder Jubilee-Band, die Zifferblätter sind neben Grün in Gold oder wahlweise Silber gehalten. Preis: ab 6.550 Euro.

Day-Date 36 mit Diamanten

Day-Date 36 mit Diamanten.

Die neue, mit Diamanten besetzte Day-Date 36 zeigt, was sie hat: Das Gehäuse zieren 254 Diamanten, die Lünette 52 und auf dem Zifferblatt kommen noch einmal 450 der Edelsteine hinzu. Die Uhr gibt es in Gelb-, Weiß und Everose-Gold mit jeweils farblich passendem Alligator-Glanzlederband. Das verbaute Kaliber ist ein 3255. Preis: auf Anfrage. (Lesen Sie hier: Diese Rolex-Modelle lohnen sich als Wertanlage.)

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Tudor: Das sind die wichtigsten Neuheiten für 2021

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So ganz spektakulär wie die Neuheiten der Schwestermarke Rolex fielen die Releases auf der digitalen Messe Watches and Wonders bei Tudor nicht aus (Lesen Sie hier: Das sind die Neuheiten von Rolex für 2021). Doch auch Tudor – im Gegensatz zu Rolex eigentlich für die etwas experimentellere Herangehensweise bekannt – hat Neues zu bieten. Hier der Überblick:

Tudor Black Bay Chrono

Tudor Black Bay Chrono

Tudor legt den Black Bay Chronographen neu auf. Die Uhr kommt mit zwei unterschiedlichen Zifferblättern – in einer Variante mit weißem Zifferblatt und schwarzen Totalisatoren, in der anderen mit schwarzen Zifferblatt und weißen Totalisatoren. Der Durchmesser des Edelstahlgehäuses beträgt 41 Millimeter. Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber MT5813 mit 70 Stunden Gangreserve. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Armbänder: ein vernietetes Edelstahlarmband (Preis: 4.840 Euro), ein schwarzes Textilband (4.550 Euro) sowie ein Manschettenarmband aus künstlich gealtertem, schwarzem Leder (4.550 Euro).

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Tudor Black Bay Fifty-Eight 18 K

Tudor Black Bay Fifty-Eight 18 K

Der Name verrät es schon: Die Taucheruhr aus Tudors äußerst populärer 58-Linie gibt es jetzt auch mit einem Gehäuse aus 18 Karat Gelbgold. Außerdem verfügt die Uhr über einen Sichtboden – eine Premiere für die Tudor-Diver. Der Gehäusedurchmesser bleibt bei tragbaren 39 Millimetern Durchmesser, das Zifferblatt kommt in Grün. Im Inneren tickt das Kaliber MT5400 mit 70 Stunden Gangreserve. Die Uhr wird mit zwei auswechselbaren Bändern geliefert: einmal dem hier gezeigten aus dunkelbraunem Alligatorleder und einem aus grünem Textilgewebe. Der Preis: 15.620 Euro

Tudor Black Bay Fifty-Eight 925

Tudor Black Bay Fifty-Eight 925

Auch im Falle der zweiten neuen Black Bay 58 lässt der Name keine falschen Schlüsse zu: Hier handelt es sich um ein Modell aus strahlendem 925er Silber. Der Gehäuseboden ist ebenfalls transparent. Der Durchmesser beträgt 39 mm, die Farbe des Zifferblattes ist taupe, ein etwas bräunliches Grau. Ebenfalls ist das Kaliber 5400 (70 Stunden Gangreserve) verbaut. Auch hier gibt es zwei Armbänder pro Uhr: ein braunes Lederband sowie ein Textilband in Taupe mit einem Silberstreifen in der Mitte. Preis der Uhr: 4.010 Euro. (Lesen Sie hier: Die besten Rolex-Alternativen von Tudor)

What to expect from Rolex in 2021

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Guessing what Rolex will launch and discontinue this year is more than just an idle way to pass the hours in lock down; it can be as lucrative as studying the stock market or racing form because what the world’s biggest luxury watchmaker decides has a significant impact on secondary market prices for existing references (note the price rises before and since Patek Philippe confirmed it was nixing the 5711 for evidence). So, armed with little more than an encyclopedic knowledge of Rolex’s archive, its recent product pipeline and wider trends in the watch industry, Robin Swithinbank takes a punt at predicting what the brand will reveal in April.

If you’ve ever pondered Kierkegaard’s assertion that ‘life can only be understood backwards; but it must be lived forwards’, you could be forgiven for wondering whether he was actually considering the luxury Swiss watch industry’s novelty cycle – and particularly that of Rolex.

To outsiders, the industry’s use of the word ‘novelty’ is at best ironic, so incrementally small are the visual steps forward most brands make each year. Few laymen would have much idea Rolex actually makes ‘novel’ watches, so unflinching is the great marque’s approach to its core forms.

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But of course, it does and it will.

The big reveal

All should be revealed on April 7, when the brand takes part in its first Watches & Wonders and its first online watch fair. Very novel.

To go back to Mr Kierkegaard, it’s highly unlikely any of these new watches will rewrite the rubric. Rather, they’ll be spins on past triumphs – backward looks, forward steps, if you will.

This, of course, doesn’t curtail the great annual guessing game, which this year, as any, has been preoccupying the watch-focused corners of the internet for some months already. What will Rolex do this year? Really, no one outside the company knows.

Despite the size of its workforce, Rolex continues to keep an extraordinarily tight lid on its winter activities – so much one wonders if employee pillow talk isn’t somehow observed – leaving guessers with only one course of action. To look backwards.

This means no one in their right mind would call an all-new model. Or anything that’s not round. Or manufactured with materials from the exotics box. As the joke has it, Rolex only makes one watch.

It also doesn’t stop us trying to articulate why Rolex’s product strategy still works – and seems to work better every year. While we’re here, Morgan Stanley, one of the big players in the bigger game of guessing individual watch brand annual turnover, has just published its annual Swiss watch industry report, estimating Rolex’s turnover at CH4.42bn.

That may be some way down on its 2019 estimate of CHF5.2bn – for obvious reasons – but it still casts Omega into a distant second on CHF1.75bn. Moreover, Morgan Stanley now believes Rolex to have 24.9 per cent market share, up from 23.4 per cent in 2019. Put Omega, Cartier and Patek, ranked two through four in the research, together and you only just tip Rolex’s total. Even in a pandemic and without an ecommerce business, Rolex is crushing the competition. If it ain’t broke…

There isn’t one reason why the Rolex way works, of course, and we could list relatively tangible elements such as build-quality and design simplicity among them, alongside the un-ignorable impact of decades of brilliant marketing. But to my mind, the fundamental reason is more deep-rooted than any of those.

It’s nostalgia. The emotional hold of nostalgia over a watch buyer, and particularly over a Rolex buyer, is second to nothing in pushing people over the purchasing threshold. For longer than anyone alive can remember, Rolex has been heroic. Whether that was because your dad wore one, or because James Bond did.

The power of this nostalgia isn’t new. It was there before the pandemic. In fact, I’d argue it’s been there since at least the mid-1990s, when TAG Heuer dipped back into its archives and revived Monaco and Carrera. In that act alone, it was almost as if Switzerland was saying we needn’t worry about the exponential pace of change now rewriting inherited social and fiscal codes, because it would be here for us, the same as ever before, no matter what. The industry has been providing us with rose-tinted glasses ever since.

Rolex in 2021

What then of 2021? Well, let’s apply the nostalgia theory to our low-level wager, which points to this being the year of the Explorer II. It’s exactly 50 years since the original Ref. 1655 Explorer II landed, and because Rolex has previous with half-centuries, it seems a safe bet for a revamp.

In 2003, it brought out the Submariner Ref. 16610LV, a piece with a green aluminium bezel that marked the 50 years since the Sub’s introduction. Dubbed the Kermit by fans, it was revived last year after a 10-year hiatus, quickly joining the long list of waiting-list Rolex watches.

Less easy to predict is what Rolex might do with it. Created for spelunkers, the original had a fixed 24-hour bezel, the idea being that in the pitch black of a cave, the watch would serve as a tool for determining day from night. Unlike the current generation though, it wasn’t a GMT.

It’s highly unlikely Rolex would reduce the functionality of a Professional model, so don’t expect the GMT function to clock out, and nor should we expect a smaller case. At 42mm, Explorer II is an out-and-out instrument watch.

With the 39mm Explorer, not to mention the Oyster Perpetual line, Rolex has the sub-40mm category licked anyway.

What we might get – again, keeping nostalgia in mind – is a retro spin on the look. The original had a black dial, baton hour markers rather than dots, straight rather than Mercedes hands, and the 24-hour scale on the bezel was less blocky – and far prettier – than on the current model. I’d gladly see any or all of those details return, reworked in Rolex’s suite of state-of-the-art materials. Rolex will have to be careful adding a ceramic bezel, or the online watch commentariat will call it a Chronomaster (that one’s for you, Zenith).

What also seems likely is a movement upgrade. Rolex’s next-generation calibres have been seeping through the collection since the first of them was introduced in 2015, but has yet to reach Explorer II. Sticking with that thought, it hasn’t reached the Milgauss either, a watch that’s due an update and that I can’t ever see being pulled altogether, despite the rumours.

Too much nostalgia in it to throw away, for starters. Renewed this year? I doubt it. I’d like to think Rolex is sitting on a project to significantly up the Milgauss’s performance, one for another year.

If Explorer II is as good a bet as there is, what could follow behind it is a moment in the sun for the Perpetual movement, now 90 years in the making.

And no prizes for guessing new dial colours after the success of last year’s Oyster Perpetual rainbow, nor fresh material combinations or the odd smattering of precious stones.

Allowed a final prediction, I’d suggest what isn’t coming. Some guessers have called a ladies Submariner, which strikes me as highly unlikely, partly because there’s no precedent for it, and partly because even if it did put out a 36mm Sub (already too small), Rolex wouldn’t call it a ladies watch.

Across cultures, case diameter requirements vary wildly, and then there’s the concept of the unisex watch, which is on the rise. While Rolex can hardly be credited with driving the genderless watch bandwagon, at the same time, many of its designs have hurdled gender boundaries without so much as a stumble.

Anyway. All this looking back-to-front is giving me misty eyes and a neck ache. To April then, and a novel-ish future.